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Hüftarthroskopie

Minimalinvasive Operation am Hüftgelenk

Die Hüftarthroskopie, auch Hüftgelenkspiegelung genannt, dient gleichzeitig der Untersuchung und Behandlung des Hüftgelenks. Dabei werden mit sogenannten Schlüssellochtechniken kleinste Instrumente in das Hüftgelenk eingeführt. Das minimalinvasive Operationsverfahren weist dabei eine sehr geringe Komplikationsrate auf.

Beschwerden und Diagnostik

Neben älteren Patienten mit Gelenkverschleiß können Hüftschmerzen auch bei jüngeren, sportlich aktiven Patienten auftreten. Schmerzfördernd sind dabei u.a. längeres tiefes Sitzen und die sportliche Belastung der Hüfte. Die Diagnosestellung erfolgt durch eine genaue Befragung des Betroffenen, die körperlich Untersuchung und die Untersuchung durch Röntgenaufnahmen. Zusätzlich kann eine Kernspinntomographie hilfreich sein, um bereits bestehende Knorpelschäden zu entdecken.

D. Tim Walde Praxis ArthroVeris Göttingen
Modelle Hüfte mit künstlichem Hüftgelenk

Indikationen – Gründe für eine Hüftarthroskopie

Neben der Entfernung freier Gelenkkörper stellen Engpasssyndrome des Hüftgelenks die Hauptindikationen zur Hüftarthroskopie dar. Bei diesen sogenannten Impingement-Syndromen (von engl. Zusammenstoß) kommt es bewegungsabhängig zu einer schmerzhaften Enge zwischen Gelenkpfanne und Hüftkopf. Es gibt zwei typische Formen des Hüft-Impingements: Das Pincer-Impingement, bei dem die Hüftgelenkspfanne den Hüftgelenkskopf wie eine Zange umschließt und einengt sowie das CAM-Impingement. Beim CAM-Impingement ist  die natürliche Taillierung am Schenkelhals durch eine vermehrte Knochenbildung verloren gegangen, was ebenfalls zu einer Einengung im Hüftgelenk führt. Betroffen sind davon überwiegend junge, sportlich aktive Männer. Die Pincer-Impingement-Hüfte betrifft dagegen zumeist Frauen zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr.

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Modell Hüftgelenk

Durchführung der Hüftarthroskopie

Die Hüftarthroskopie wird angewendet, wenn Patienten regelmäßig stärkere Hüftschmerzen erleiden, sich jedoch noch keine starke Arthrose ausgebildet hat. Das Hüftgelenk wird also vorbeugend behandelt, damit keine irreparablen Schäden entstehen.

Hüftarthroskopien führen wir im Uniklinikum Göttingen unter Vollnarkose durch. Der Zugang zum Hüftgelenk erfolgt über 2 bis 4 kleine Schnitte von ca. 1 bis 2 Zentimetern. Im Schnitt dauert die Operation zwischen 60 und 120 Minuten.

Dr. Walde erklärt Röntgenaufnahme einer Hüfte

Nachbehandlung der Hüftarthroskopie

Am Tag nach der Operation wird mit einer  krankengymnastischen Nachbehandlung begonnen. Je nach Erkrankung und Operationsumfang ist in der Anfangszeit eine Entlastung des Hüftgelenks durch Gehstützen notwendig.

Die Erfolgsaussichten nach der Hüftarthroskopie sind gerade bei jüngeren Patienten sehr gut. In der Regel können Sportler ihren Sport nach der Operation auf altem Niveau ausüben. Wenn zum Zeitpunkt der Operation bereits Verschleißerscheinungen des Knorpels vorliegen, sind der Hüftarthroskopie jedoch Grenzen gesetzt.

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