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Künstliches Schultergelenk

Neue Bewegungsfreiheit dank Schulterprothese

Das Schultergelenk ist ständigen Belastungen ausgesetzt und spielt eine wichtige Rolle bei vielen alltäglichen Bewegungsabläufen. Ist das beweglichste Gelenk des Körpers dauerhaft beschädigt, bedeutet das für Betroffene meistens eine enorme Einschränkung der Lebensqualität und einen teilweisen Verlust der Selbstständigkeit.

Wann ist eine Schulterprothese notwendig?

Eine Schulterprothese kommt grundsätzlich erst dann in Frage, wenn keine andere Möglichkeit der Behandlung besteht. Das ist meistens bei schwerer Arthrose der Fall, durch die das Gelenk einem dauerhaften und schmerzhaften Verschleiß ausgesetzt ist. Ist das Gelenk durch die Zerstörung der Knorpelsubstanz degeneriert, kann ein Gelenkersatz die Schulter stabilisieren und Patienten von den chronischen Schmerzen befreien. Neben Arthrose kann auch ein Unfall das Gelenk derart schädigen, dass dessen Ersatz durch eine Prothese nötig wird. Häufig handelt es sich dabei um einen komplizierten Bruch des Oberarmkopfes.

Orthopädie und Unfallchirurgie Dr. Walde Göttingen
Schulterbehandlung Orthopäde Dr. Walde

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Operation: Einsetzen des künstlichen Schultergelenks

Im Allgemeinen werden Schulterprothesen im Vergleich zu Hüft- und Knieprothesen relativ selten eingesetzt. Erst wenn konservative Therapieansätze keine Wirkung zeigen, zieht Ihr Orthopäde einen Gelenkersatz in Erwägung.

Der Zeitpunkt für eine Operation hängt nicht nur von der Schmerzbelastung des Patienten ab, sondern auch davon, wie weit die Sehnen des Schultergelenks mit in den Verschleißprozess einbezogen sind. Die Intaktheit der Sehnen ist maßgeblich für die Wahl der geeigneten Schulterprothese. Dies muss vor der Operation meist durch eine zusätzliche Kernspintomographie untersucht werden. Vor der Operation muss der Chirurg außerdem sicherstellen, dass die umgebenden Knochen im Schultergelenk eine ausreichende Stabilität aufweisen, sodass ein Gelenkersatz angebracht werden kann.

Je nach Art der Verletzung kommen unterschiedliche Prothesenmodelle in Frage. Liegen z.B. Knorpelschäden an der Gelenkfläche des Oberarmekopfes vor, rät der Orthopäde häufig zu einer sog. anatomischen Prothese. Im Falle einer deutlichen zusätzlichen Schädigung der Sehnen ist die Implantation einer sogenannten inversen Schulterprothese notwendig. Hier ist eine genaue individuelle Untersuchung und Beratung notwendig.

Nachbehandlung

Nach dem Eingriff müssen Patienten den Arm 4 bis 6 Wochen in einer Schlinge tragen und bestimmte Bewegungen vermeiden, damit die Sehnen mit dem neuen Gelenk verheilen können. Darauf folgt eine Rehabilitationsphase mit krankengymnastischen Übungen für die Dauer von ca. 6 Wochen, um die Schultermuskulatur zu kräftigen und den Bewegungsspielraum langsam zu erweitern. Nach erfolgreicher Rehabilitation können Patienten ihren Alltag wieder schmerzfrei erleben.. Moderne Prothesen sind mittlerweile sehr langlebig und können bei gutem Verlauf über viele Jahre halten. 

Grafik einer Schulter mit Skelett und Sehnen

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