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Knorpelschaden am Knie

Individuelle Therapie bei Knorpelschäden

Schädigungen des Gelenkknorpels im Kniegelenks stellen ein weit verbreitetes Problem dar. Der hyaline Gelenkknorpel ist ein nichtdurchblutetes Gewebe und hat deshalb nur eine sehr begrenzte Fähigkeit zur Regeneration. Schäden am Gelenkknorpel führen deshalb nicht nur zu kurzfristigem Schmerz bei Bewegung des Knies, sondern haben in den meisten Fällen dauerhafte Beeinträchtigungen zur Folge. Zu den längerfristigen Symptomen können Schmerzen auch ohne Belastung des Gelenks, Entzündungen mit Schwellneigung oder Bewegungseinschränkungen gehören. Dauerhafte Schmerzen mit eingeschränkter Belastbarkeit und reduzierter Lebensqualität sind häufig die Folge.

Diagnose und Behandlung

Die Entscheidung für den individuelle Therapieansatz setzt eine sorgfältige Anamnese und Diagnosestellung voraus. Neben den Standardröntgenaufnahmen, die unter Belastung durchgeführt werden, ist in den meisten Fällen zusätzlich eine Kernspintomographie (MRT) notwendig.

Die geeignete Behandlung des Knorpelschadens richtet sich nach vielen Variablen. Dazu gehören unter anderem:

  • Alter des Patienten
  • Schmerzintensität
  • Beschwerdedauer
  • Größe und Tiefe des Schadens
  • Lokalisierung des Schadens im Knie
  • Begleitende Pathologien wie z.B. Instabilität & Achsfehlstellungen

Knorpelschäden am Kniegelenk können als isolierter Schaden, etwa nach einem Unfall, oder als verschleißbedingte Schäden auftreten. Die beiden Varianten erfordern unterschiedliche Behandlungsansätze:

Dr. Walde Orthopädie-Praxis ArthroVeris
Modell Kniegelenk Nahaufnahme in der Praxis Dr. Walde

Isolierter Knorpelschaden (z. B. nach Unfall)

Liegt ein isolierter Knorpelschaden nach Unfall vor, ist häufig eine operative Maßnahme notwendig. Verschiedene Operationstechniken können dabei zur biologischen Regeneration des Knorpels angewendet werden. Durch diese Maßnahmen soll die Belastungsfähigkeit verbessert und die Schmerzhaftigkeit des betroffenen Gelenkes reduziert werden. Die folgenden operativen Verfahren führen wir in unserer Praxis durch:

  • Mikrofrakturierung (Verfahren zur Knochenmarkstimulierung)
  • AMIC (Autologe Matrixinduzierte Chondrogenese)
  • Knorpelknochentransplantation
  • Knorpelzelltransplantation (ACT)

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Knorpelschaden am Knie

Verschleißbedingter Knorpelschaden

Bei großflächigen, verschleißbedingten Knorpelschäden werden zunächst konservative Therapiemaßnahmen angewendet. Dazu zählen z. B. Krankengymnastik, Kniebandage, Hyaluroninjektionen und Entlastungsorthesen. Kommt es dennoch zu dauerhaften Beschwerden, kann in Einzelfällen eine der oben genannten regenerativen Techniken zur Anwendung kommen. 

Falls der Verschleiß nur das innere oder äußere Kniegelenk betrifft, kann eine Beinachsenkorrektur bei knöcherner Fehlstellung oder die Implantation einer Teilprothese ein wirksames Verfahren sein. Eine Beinachsenkorrektur wird bei Beschwerden durch O- oder X-Beine angewendet. Wenn der Knorpelschaden andere Methoden ausschließt und kein Beinachsenfehler vorliegt, kann eine Teilprothese (Schlittenprothese) die Beschwerden dauerhaft lindern und Patienten ein einschränkungs- und schmerzfreies Leben ermöglichen.

Mini-Implantat gegen Knorpelschaden im Knie

Mini-Implantat im Knie

Eine weitere Möglichkeit ist die Implantation eines sogenannten Mini-Implantats. Dabei handelt es sich um ein individuell angefertigtes kleines Implantat. Es findet Anwendung bei schmerzhaften Knorpelschäden am Knie, wenn nur die Oberschenkelseite betroffen ist und regenerative operative Maßnahmen aus verschiedenen Gründen nicht mehr erfolgsversprechend sind. Meist sind es Patienten, die aufgrund ihres Alters zu alt für regenerative Maßnahmen und zu jung für eine Teilprothese sind.

Mini-Implantat im Knie

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