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Schulterinstabilität

Ausgekugelte Schulter und Schulterinstabilität

Durch seine große Beweglichkeit ist das Schultergelenk von allen menschlichen Gelenken am anfälligsten für Ausrenkungen (Luxationen). Kommt es einmalig oder wiederholt zum Ausrenken bzw. Auskugeln der Schulter, liegt eine Schulterinstabilität vor.

Ursachen und Symptome

Zu den häufigsten Ursachen einer Schulterluxation zählen Unfälle. Durch den Unfall wird der Oberarmkopf aus der Gelenkpfanne gehebelt und die Schulter kugelt aus. Dabei kann es zu Gelenksverletzungen kommen, die ein erneutes Ausrenken begünstigen und so eine Schulterinstabilität verursachen. Entsteht die Schulterinstabilität durch einen Unfall, spricht man von einer traumatischen Schulterinstabilität.

Schulter Grafik von Skelett und Sehnen
Schulterbehandlung Orthopäde Dr. Walde

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Diagnose und Therapie einer Schulterinstabilität

Zur Diagnose werden die typischen Symptome erfragt und eine orthopädische Untersuchung der Gelenke im Schulterbereich durchgeführt. Um die Diagnose zu bestätigen und anatomische Schäden auszuschließen, führen wir in unser Orthopädie-Praxis außerdem eine Röntgenuntersuchung der Schulter durch und machen ggf. eine Ultraschalluntersuchung. Eine Überweisung zur Kernspintomograhpie ist häufig notwendig.

In den meisten Fällen einer traumatischen Schulterinstabilität ist eine Operation zur Stabilisierung des Schultergelenks gerade bei jungen Patienten notwendig. Bei älteren Patienten mit geringem körperlichen Anspruch ist nach eingehender Abwägung auch ein nichtoperatives Vorgehen möglich.

Sollte eine Operation notwendig sein, wird diese zumeist arthroskopisch durchgeführt, also mit einer „Schlüssellochtechnik“, bei der nur kleine Schnitte notwendig sind. Zur Beseitigung der Instabilität befestigen wir dabei die häufig verletzte Gelenklippe am knöchernen Pfannenrand, um weitere Luxationen zu vermeiden. In den meisten Fällen reicht diese Maßnahme aus, um ein erneutes Auskugeln der Schulter zu verhindern. Sollte es bereits zu mehrfachen Luxationen des Gelenks gekommen sein, ist eine reine Reparatur der Gelenklippe häufig nicht ausreichend. Hier sind in den meisten Fällen komplexere operative Eingriffe notwendig. Dies kann erst nach eingehender Analyse der Schädigungen beurteilt werden.

Nachbehandlung

Nach der Operation mit Reparatur der Gelenkslippe wird die Schulter zunächst ruhiggestellt. Eine Armschlinge fixiert die operierte Schulter und schützt vor belastenden Bewegungen. Je nach Art der Verletzung ist die Schulter nach circa drei bis sechs Wochen verheilt. Anschließend werden Beweglichkeit und Belastbarkeit durch gezielte Krankengymnastik trainiert. Um erneute Verletzungen am Schultergelenk zu vermeiden, sollte bis zu einem halben Jahr nach der Operation kein Kontaktsport ausgeführt werden.

Orthopäde Dr. Walde Göttingen

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