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Die Kniescheibe

Instabilität des Kniegelenks und Ausrenkung der Kniescheibe

Es kann beim Sport passieren, aber auch bei alltäglichen Bewegungen: Eine Ausrenkung der Kniescheibe ist mit Schmerzen und erheblichen Mobilitätseinschränkungen verbunden. Normalerweise sorgt die Kniescheibe als Teil des Kniegelenks mit dafür, dass das Bein gebeugt und gestreckt werden kann. Das Gelenk zwischen Kniescheibe und Oberschenkelknochen wird Patellofemoralgelenk genannt. Dieses Gelenk wird in seiner Funktion durch eine Vielzahl verschiedenster anatomischer Strukturen beeinflusst, weshalb die daraus resultierende Biomechanik sehr komplex ist. Eine mit Schmerzen verbundene Instabilität in diesem Gelenk oder Ausrenkungen (Luxationen) stellen deshalb eine besondere Herausforderung an Diagnostik und Therapie dar.

Diagnostik

Nach einer Ausrenkung der Kniescheibe führen wir zum Ausschluss knöcherner Begleitverletzungen Röntgenaufnahmen durch. Neben der Röntgendiagnostik steht eine genaue Befragung des Patienten an erster Stelle. Dem schließt sich eine ausführliche Untersuchung an. Vor allem bei chronisch instabilen Patienten mit mehrfachen Ausrenkungen der Kniescheibe wird ein besonderes Augenmerk auf mögliche Achsfehlstellungen des Beines und auf den Grad der Instabilität gelegt. Neben der Anfertigung von Röntgenbildern ist hier in den meisten Fällen auch die Durchführung einer Kernspintomographie notwendig. Aufgrund der Komplexität des Krankheitsbildes erfolgt in Einzelfällen auch die Durchführung einer Röntgenaufnahme des gesamten Beins, ggf. ergänzt durch eine Computertomographie.

Dr. Walde Arztpraxis ArthroVeris Göttingen
Modell Kniegelenk Nahaufnahme

Therapie

Welche Behandlungsmethode bei Vorliegen einer Kniescheibeninstabilität empfohlen wird ist von vielen verschiedenen Faktoren abhängig und immer individuell nach Sichtung aller Befunde zu entscheiden.

Konservative Therapie:
Eine konservative Therapie ist im Rahmen der unkomplizierten Erstausrenkung der Kniescheibe ohne Begleitverletzungen möglich.

Operative Therapie:
Eine operative Therapie ist bei der wiederkehrenden (rezidivierenden) Patellaluxation oder bei der Erstluxation mit Begleitverletzungen indiziert. Die Wahl der geeigneten Operationsmethode erfolgt individuell und kann nur nach ausführlicher Diagnostik erfolgen. Folgende Operationsmethoden sind möglich:

  1. MPFL-Augmentation
  2. Tuberositasosteotomie
  3. Trochleaplastik
  4. Femorale und ggf. tibiale Achskorrektur

 

Nachbehandlung

Je nach durchgeführter Operationstechnik ist die Entlastung der betroffenen Extremität durch Gehstützen für einige Wochen notwendig. Zusätzlich empfehlen wir häufig die Verwendung einer Knieorthese zur Limitierung der Beweglichkeit. In der Zeit direkt nach der Operation wird eine krankengymnastische Übungsbehandlung durchgeführt. Außerdem kann die Durchführung einer ambulanten Rehabilitationsmaßnahme nach Ausheilung notwendig sein.  

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