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Meniskus

Wie entsteht eine Meniskusverletzung?

Ein Meniskusriss kann z.B. im Rahmen einer Knieverdrehung bei sportlicher Betätigung auftreten. Häufig geht er dann mit einer zusätzlichen Verletzung des vorderen Kreuzbandes einher. Ein Meniskusschaden kann aber auch durch Verschleiß bei Gelegenheitsursachen bedingt sein. Zumeist betrifft dies Menschen im höheren Alter. Nicht selten treten in diesem Fall weitere Verschleißveränderungen wie z.B. Knorpelschädigungen auf.

Wird gerissenes Meniskusgewebe eingeklemmt, hat dies häufig stechende Schmerzen oberhalb der betroffenen Seite zur Folge. Eine zusätzliche schmerzhafte Streckhemmung des Knies ist möglich. Viele Patienten beschreiben außerdem auch ein zeitweises Blockieren des Kniegelenks.

Anatomie und Funktion des Meniskus

Innen- und Außenmeniskus des Kniegelenks liegen zwischen Ober- und Unterschenkelknochen und sind jeweils fast C-förmig. Die Vorder- und Hinterhörner des Meniskus sind knöchern befestigt. Der Innenmeniskus ist zusätzlich zu der Befestigung an der Kniegelenkkapsel mit dem Innenband verwachsen. Nur der äußere Rand der Menisken ist durchblutet, was bei der Meniskusverletzung beachtet werden muss.

Die Menisken vergrößern die Kontaktfläche im Kniegelenk, indem sie die Ungleichheit der Oberflächen von Oberschenkelknochen und Schienbeinknochen ausgleichen. So wird die Belastung des Gelenkknorpels reduziert. Darüber hinaus sorgen sie für die Stabilisierung des Gelenks.

Innenmeniskus Knie
Modell Kniegelenk in der Praxis Dr. Walde

Behandlung

In den meisten Fällen können wir die Diagnose durch eine genaue Befragung und Untersuchung des Pateinten stellen. Neben normalen Röntgenbildern kann auch eine Kernspintomographie (MRT) durchgeführt werden. Diese ist jedoch nicht in jedem Fall notwendig.

Bei jungen Menschen ist in den allermeisten Fällen eine operative Behandlung unumgänglich. Im Falle eines degenerativen Schadens bedürfen Meniskusrisse allerdings nicht immer einer operativen Therapie. Nur bei Schmerzen über einen längeren Zeitraum oder bei immer wiederkehrenden Beschwerden empfehlen wir Ihnen eine operative Behandlung. Heutzutage werden Meniskusoperationen arthroskopisch, das heißt mithilfe einer Kamera, minimal-invasiv durchgeführt.

Meniskusnaht (Meniskusrefixation):

Da vor allem bei jungen Patienten nach operativer Menikusentfernung eine frühzeitige Arthrose entsteht, sollte in allen Fällen eine meniskuserhaltende Therapie in Erwägung gezogen werden, deren Nahttechniken sich nachhaltig bewährt haben. Gerade bei jungen Sportlern muss eine Meniskusnaht durchgeführt werden, wenn sich der Riss in der gut durchbluteten sogenannten äußeren Zone befindet.

Meniskusteilentfernung:

Bei Verschleißrissen muss häufig eine Meniskusteilentfernung durchgeführt werden. Hier gilt der Grundsatz, dass immer nur so viel wie gerade notwendig entfernt wird.

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Schaubild Meniskusrefixation am Knie

Nachbehandlung:

Im Falle einer Meniskusnaht ist je nach Größe des genähten Meniskusschadens nach der Operation eine Entlastung der betroffenen Seite unter Verwendung von Gehstützen von 1 bis zu 6 Wochen notwendig. Häufig muss auch eine Limitierung der Beweglichkeit des Kniegelenks durch Knieorthesen eingehalten werden. Zusätzlich unterstützen krankengymnastische Übungsbehandlungen den Genesungsprozess.  Eine Rehabilitationsmaßnahme kann vor allem nach längerer Entlastungsphase sinnvoll sein.

Bei einer Meniskusteilentfernung sind generell weder Entlastung noch eine Limitierung der Beweglichkeit notwendig. Dennoch wird die Benutzung von Gehstützen für 7 Tage nach der Operation empfohlen. Eine krankengymnastische Übungsbehandlung kann für 4 Wochen notwendig sein. Sportliche Aktivitäten können in den meisten Fällen nach 4 bis 8 Wochen wieder aufgenommen werden.

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